Tag-Archiv für 'tor'

Kameras für eine freundliche U-Bahn

Quelle: http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/kameras-fuer-eine-freundliche-u-bahn/

Kameras für eine freundliche U-Bahn

Interview: Dietmar Kammerer

Nur mit mehr Videoüberwachung komme man gegen die Randalierer, Drogenabhängigen und die Taliban an – das sagt der Berliner CDU-Politiker Peter Trapp im Interview.

Überwachungskamera
Eine ganz normale Überwachungskamera in einer ganz normalen U-Bahn-Haltestelle.

taz: Herr Trapp, fühlen Sie sich unsicher, wenn Sie U-Bahn fahren?

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Polizei kontrolliert Drogenszene am Kotti

Quelle: http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=22396888

Berlin (dpa/bb) – Die Polizei ist erneut gegen die Drogenszene am
Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg vorgegangen. Zivilbeamte
kontrollierten am Montag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr 36 Personen und
sprachen 30 Platzverweise aus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.
Sechs Männer seien festgenommen worden. Bei den 17- bis 51-Jährigen
wurden jeweils geringe Mengen Heroin, Cannabis sowie Tabletten
gefunden und beschlagnahmt. Die Polizei hat in den zurückliegenden
Monaten ihren Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität in der Gegend um
das Kottbusser Tor verstärkt.

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Piratenpartei: „Das war wie ein Blitzschlag“

Quelle: http://www.stern.de/wahl-2009/bundestagswahl/piratenpartei-das-war-wie-ein-blitzschlag-1508537.html

von Mathias Becker

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Vorratsspeicherung von Daten ohne konkreten Verdacht demonstriert – und mittendrin: die Piratenpartei. Sie liegt derzeit in den Umfragen bereits bei drei Prozent. Besichtigung eines Phänomens.

Piratenpartei auf Stimmenfang

Langsam und behäbig wie ein Frachter, gleitet die alte, analoge Welt dahin. Das erleben die Mitglieder der Piratenpartei derzeit immer, wenn sie einen neuen Flyer entwerfen. „Auf einen haben wir was von 5000 Mitgliedern geschrieben“, sagt Jana Wisnioska. „Aber als der gedruckt und ausgeliefert war, waren wir schon fast 6000.“

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Berlin – Solidarity with T. Iliopoulos

Quelle: http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=en&article_id=1071794

von Autonome

Solidarität mit Iliopoulos

This action took place at the ‚Kottbusser Tor‘. The traffic was stopped for a few minutes. The activists dissapeared when the first police car arrived. 24.08.2009 19:04 solidarity with T. Iliopoulos
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Druckraum nicht in Sicht

Quelle: http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F07%2F21%2Fa0157&cHash=3a181c00c4

von Anne Siegmund

Mangels Druckraum gibt es zwei weitere Drogenkonsummobile

Franz Schulz‘ (Grüne) Ankündigungen über die zügige Öffnung eines neuen Druckraums in Kreuzberg sind offenbar geplatzt.

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Neues Kotti?

Quelle: http://www.stadtkind.de/blog/show/id/2367

von Annelie Naumann (01.07.2009)

Kottbusser Tor U-Bahnhof

Die Drogenszene rund um das Kottbusser Tor verschwindet. Aber wohin?

Seit vielen Jahren ist das Kottbusser Tor berühmt, aber auch berüchtigt. Einerseits für seine bauliche Hässlichkeit, andererseits aber vor allem für seine offene Drogenszene rund um den U-Bahnhof. Seit einigen Monaten nun tut sich etwas am Kotti, wie die Anwohner gerne und fast liebevoll ihr Kottbusser Tor nennen. Der U-Bahnhof wird saniert und gleichzeitig verschwinden die Dealer und Junkies. Immer öfter sieht man Polizei und Sicherheitskräfte der BVG im U-Bahnhof postiert, die darauf achten sollen, dass nicht offen Drogen konsumiert und gedealt wird.
Einige Anwohner hatten die Drogenszene vor ihrer Haustür kritisiert, fürchteten vor allem um die Sicherheit ihrer Kinder. Nun wurde auch der Druckraum in der Dresdner Straße, nahe dem Kotti, nach fünf Jahren geschlossen, allerdings nicht weil es Probleme gab, sondern nur weil der Mietvertrag auslief. In diesem Drogenkonsumraum konnten Süchtige unter hygienischen Bedingungen und unter medizinischer Kontrolle einen Schuss mit harten Drogen oder Ersatzstoffen setzen und mussten dies nicht öffentlich in einem Treppenaufgang oder im Park tun. Besonders die CDU, die in Kreuzberg allerdings zu den kleinen Parteien zählt, hatte in der Vergangenheit gegen den Druckraum Stimmung gemacht.
Die Suche nach einem neuen Standort für den vom Verein Fixpunkt betriebenen Druckraum gestaltet sich schwer. Die Leiterin von Fixpunkt e.V., Astrid Leicht, ist aber zuversichtlich, dass noch im Sommer ein neuer Standort gefunden wird. Bis dahin werden mehrere Fixpunktmobile zur Prävention dreimal pro Woche wie bisher am Kotti stehen, außerdem ein Drogenkonsumsmobil am Moritzplatz. Streetworker informieren vor Ort über die neue Situation.
Klar ist, dass die Drogenszene nicht komplett verschwunden ist, auch wenn sie am Kotti nicht mehr so sichtbar ist wie früher. „Die Szene verschwindet nicht einfach, sondern verlagert sich nur“, sagt auch Astrid Leicht. Sie könne auch wieder an das Kottbusser Tor zurückkehren, wenn dort der polizeiliche Druck nachlasse. Schon jetzt würden die Drogenkonsumenten in umliegenden Parks, wie den Görlitzer Park, oder an anderen U-Bahnstationen der Linie 8, etwa den Moritzplatz, ausweichen.
Umso dringender ist es einen neuen Ort für den Druckraum zu finden. Und natürlich sollte der auch im Kiez rund um das Kotti liegen. „Grundsätzlich ist es möglich auch in einem sozial schwierigen Bezirk einen Druckraum zu führen“, so Astrid Leicht. Wichtig sei, dass man mit den Anwohnern kommuniziert. „Jede gut laufende Kneipe macht mehr Ärger als ein Druckraum“, so die Leiterin von Fixpunkt.
Jenseits der Diskussion um den Druckraum bleiben die Probleme mit der Drogenszene in Kreuzberg bestehen, egal ob die Polizei gerade das Kotti überwacht oder nicht. Es gibt circa 8000 Heroinsüchtige in Berlin, sie einfach zu ignorieren, löst das Problem noch lange nicht.
Sebastian Lehmann

Mehr Infos: www.fixpunkt.org

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Drogen – Kreuzberger Druckraum schließt

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kreuzberg-Kottbusser-Tor-Drogen-Druckraum;art270,2819919

Berlin – Ruhig ist es um die Drogenszene am Kottbusser Tor geworden. Nachdem Polizisten nahezu täglich das Milieu rund um den U-Bahnhof zu kontrollieren begannen, hatten sich viele Junkies auf andere U-8-Bahnhöfe verteilt. Und der Rest der Heroinszene nutzte den Druckraum in der Dresdener Straße am „Kotti“. Doch nun wird befürchtet, dass sich die Szene zerstreut, denn heute öffnet der Druckraum letztmals.

Dem Aids- und Suchthilfeträger Fixpunkt, der den Druckraum seit fünf Jahren betreibt, ist schon vor Monaten gekündigt worden. Eine Duldungsfrist für die Räume in der Dresdener Straße läuft diese Woche ab. Das Datum ist seit langem bekannt, die Suche nach einem neuen Standort läuft seit Monaten. Doch ein neuer Raum, in dem Süchtige unter medizinischer Kontrolle harte Drogen und Ersatzstoffe konsumieren können, ist nicht in Sicht. „Wir wollen aber noch vor der Sommerpause neue Räume finden“, sagte Friedrichshain-Kreuzbergs Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke). Bis eine geeignete Unterkunft gefunden ist, soll vormittags ein Druckmobil auf den Straßen am Kotti auf Junkies warten. Nachmittags soll das Fahrzeug woanders eingesetzt werden. Rund 8000 Heroinabhängige gibt es in Berlin.

Kenner befürchten, dass sich die Drogenszene auf der ganzen U-Bahnlinie 8 verteilen könnte. Sozialarbeiter beklagen, dass es ohnehin schwieriger geworden sei, an viele Junkies heranzukommen, seit die Polizei am Kottbusser Tor in die Offensive gegangen ist. Schon jetzt halten sich viele Süchtige am Hermannplatz, Moritzplatz und Rosenthaler Platz in Mitte auf.Hannes Heine

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Rassismus-Vorwurf – BVG prügelt sich mit Roma

Vorwort: Interessanter Weise war der „zufällige“ Zeuge Ercan Yasaroglu in der Vergangenheit derjenige, der mit einigen Mitstreiter_innen – auch aus dem Security-Bereich – nach mehr Polizei-Razzien und mehr BVG-Security geschrien hat. Er wollte dadurch die Heroin- und Alkoholkonsument_innen vom Kotti vertreiben. Und sein Ruf wurde diesbezüglich auch erhört:
eine neue Sondereinheit wurde einberufen die jetzt am Kotti und im Görli jagd auf Drogenkonsument_innen und Kleinstdealer machen, es finden seit Monaten regelmäßig Polizei-Razzien statt, die BVG erhöhte die Präsenz ihrer Securities. Dass er sich jetzt als Zeuge zur Verfügung stellt ist OK, aber das entbindet ihn nicht von der Verantwortung. Ob wirklich nur „zufällig“ so viele Meinungsmacher_innen am Kotti unterwegs waren? Aber lest selber:

Quelle: http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/bvg-pruegelt-sich-mit-roma/

Rassismus-Vorwurf
BVG prügelt sich mit Roma

Sicherheitsbeamte der BVG sollen eine Gruppe Roma in Berlin-Kreuzberg verprügelt haben. Die Polizei sieht die Schuld dagegen bei den Rumänen. Ein Zeuge ist empört. VON PAUL WRUSCH

Platz für Scheibenwischer - U-Bahnhaof Kottbusser Tor

Kein Platz für Scheibenwischer: Der U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg

Zwei Sicherheitsbeamten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird vorgeworfen, eine Gruppe von Roma am Pfingstmontag angegriffen und verprügelt zu haben. Nach Aussage des Kreuzberger Sozialarbeiters Ercan Yasaroglu, der das Geschehen zufällig beobachtet hat, attackierten zwei BVG-Sicherheitsleute kurz nach 12 Uhr einen jungen Rom an einer Bushaltestelle am Kottbusser Tor. „Die Gruppe hatte am Kotti Autofensterscheiben geputzt. Sie wurde zunächst von BVG-Beamten rassistisch beleidigt und angeschrien, später auch angegriffen“, sagt Yasaroglu am Dienstag der taz. Die BVG-Männer seien zuvor aus dem U-Bahnhof gestürmt und auf die Roma losgegangen. Wahrscheinlich um die unliebsamen Fensterputzer von der Kreuzung am Kotti zu vertreiben, vermutet er.

Die Polizei ordnet den Vorfall dagegen völlig anders ein. In einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, dass zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der BVG von einer Gruppe Autofensterputzern attackiert und verletzt worden seien. Nachdem die Polizei von einem Autofahrer alarmiert worden sei, weil dieser von den „Fensterputzern belästigt wurde“, soll sich die etwa zehnköpfige Roma-Gruppe an die Bushaltestelle in der Skalitzer Straße begeben haben. „Dort kam es zu einem Wortgefecht zwischen ihnen und zwei BVG-Beamten. Im weiteren Verlauf schlugen zwei Männer sowie eine 25-Jährige auf die beiden Wachleute ein“, so die Polizei. Dabei soll ein Sicherheitsbeamter leicht verletzt worden sein, der andere einen Nasenbeinbruch erlitten haben.

Ein junger Rom und die 25-jährige Frau wurden vorläufig festgenommen, kamen aber am Dienstag wieder auf freien Fuß. Ein 17-jähriger Rom erstattete später Anzeige wegen Körperverletzung, die Polizei ermittelt daher auch gegen einen der BVG-Beamten. „Was da genau im Vorfeld abgelaufen ist, dazu können wir momentan noch nichts sagen“, so Polizeisprecher Michael Gassen zur taz.

Dass die Polizei die Roma in ihrer Pressemitteilung beschuldigt, die BVG-Beamten zuerst angegriffen zu haben, sei „hinterhältig und eine dreiste Lüge“, sagt Ercan Yasaroglu. „Die Attacke ging eindeutig von den BVG-Leuten aus, das haben auch andere Augenzeugen so gesehen“, erklärt er. Nachdem die BVG-Beamten den jungen Rumänen angegriffen hatten, sei eine junge, schwangere Romni zur Hilfe gekommen und auf den Rücken des Sicherheitsbeamten gesprungen. Dieser habe die Frau rüde ins Gesicht geschlagen und zu Boden gedrückt. Yasaroglu selbst hat als Augenzeuge vor der Polizei ausgesagt, nichts davon finde sich in der Darstellung der Polizei, sagt der Sozialarbeiter. Auch nicht, dass die beiden angegriffenen Roma verletzt wurden.

„Die Polizei muss bei solchen hastigen, voreiligen Schuldzuweisungen vorsichtig sein. Das klären bei uns immer noch die Richter“, sagt Barbara Seid, Fraktionsmitglied der Linkspartei in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg. Sie traf kurz nach der Auseinandersetzung am Kotti ein. Weder die Roma noch die BVG-Beamten seien „harmlose Lämmer“. Es müsse jetzt aber erst einmal ordentlich ermittelt werden, wer wen zuerst angegriffen hat.

Der Hamburger Roma-Sprecher Dzoni Sichelschmidt (siehe unten) kam Montagmittag kurz nach dem Vorfall zufällig am Kottbusser Tor vorbei und versuchte, zwischen Polizei und den aufgebrachten Roma zu vermitteln. „Die Sicherheitsleute haben einfach ihren rassistischen Gefühlen freien Lauf gelassen“, vermutet er gegenüber der taz. Wenn man die BVG-Beamten sehe, dann käme man mit Sicherheit nicht auf die Idee, diese anzugreifen. „Aber das ist typisch: Angriff als Verteidigung.“

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