Tag-Archiv für 'junkies'

Suchthilfe – Die Fixerstube ist weg, der Drogenhandel bleibt

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1158956/Die_Fixerstube_ist_weg_der_Drogenhandel_bleibt.html

Von Sabine Flatau

Die Fixerstube an der Dresdner Straße in Kreuzberg ist geschlossen. Nachdem sich Hausbewohner beschwert hatten, kündigte der Vermieter den Vertrag. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Drogenszene vom Kottbusser Tor damit ebenso verschwunden wäre. Im Gegenteil.

ercan yasaroglu, cafe betreiber
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Hoffnung für Junkies

Quelle: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4483077,00.html
Autorin: Sabine Damaschke
Redaktion: Elena Singer

Heroin ist in Deutschland künftig als Medikament für schwerst Drogenabhängige zugelassen. Jahrelang hat eine Elterninitiative dafür gekämpft. Mit Petitionen und einem Gedenktag für ihre verstorbenen Kinder am 21. Juli.

akzeptierende eltern

http://www.akzeptierende-eltern.de

Nie wird Jürgen Heimchen den Tag vergessen, an dem sein Sohn verhaftet wurde, weil er einen Videorekorder stahl. Es war nicht das erste Mal, dass Heimchen den drogenabhängigen Thorsten auf einer Wuppertaler Polizeiwache besuchen musste. Doch diesmal kam der damals 50-jährige Vater zu spät. Thorsten erhängte sich mit 21 Jahren in seiner Zelle – kaputt vom ständigen Druck, sich den nächsten Schuss Heroin erbetteln oder stehlen zu müssen.

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Kreuzberger Druckraum schliesst

Quelle: http://www.tvb.de/aktuell/meldungen/datum/2009/06/12/-351029908d.html

Am Donnerstag öffnete der Druckraum am Kottbusser Tor zum letzten Mal.

Fachleute befürchten Nachteile für die Suchthilfe. Denn ein neuer Raum, in dem Süchtige unter medizinischer Kontrolle Drogen konsumieren können, ist nicht in Sicht.

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Drogen – Kreuzberger Druckraum schließt

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Kreuzberg-Kottbusser-Tor-Drogen-Druckraum;art270,2819919

Berlin – Ruhig ist es um die Drogenszene am Kottbusser Tor geworden. Nachdem Polizisten nahezu täglich das Milieu rund um den U-Bahnhof zu kontrollieren begannen, hatten sich viele Junkies auf andere U-8-Bahnhöfe verteilt. Und der Rest der Heroinszene nutzte den Druckraum in der Dresdener Straße am „Kotti“. Doch nun wird befürchtet, dass sich die Szene zerstreut, denn heute öffnet der Druckraum letztmals.

Dem Aids- und Suchthilfeträger Fixpunkt, der den Druckraum seit fünf Jahren betreibt, ist schon vor Monaten gekündigt worden. Eine Duldungsfrist für die Räume in der Dresdener Straße läuft diese Woche ab. Das Datum ist seit langem bekannt, die Suche nach einem neuen Standort läuft seit Monaten. Doch ein neuer Raum, in dem Süchtige unter medizinischer Kontrolle harte Drogen und Ersatzstoffe konsumieren können, ist nicht in Sicht. „Wir wollen aber noch vor der Sommerpause neue Räume finden“, sagte Friedrichshain-Kreuzbergs Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke). Bis eine geeignete Unterkunft gefunden ist, soll vormittags ein Druckmobil auf den Straßen am Kotti auf Junkies warten. Nachmittags soll das Fahrzeug woanders eingesetzt werden. Rund 8000 Heroinabhängige gibt es in Berlin.

Kenner befürchten, dass sich die Drogenszene auf der ganzen U-Bahnlinie 8 verteilen könnte. Sozialarbeiter beklagen, dass es ohnehin schwieriger geworden sei, an viele Junkies heranzukommen, seit die Polizei am Kottbusser Tor in die Offensive gegangen ist. Schon jetzt halten sich viele Süchtige am Hermannplatz, Moritzplatz und Rosenthaler Platz in Mitte auf.Hannes Heine

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