Hetzartikel in BILD und Berliner Morgenpost

Quelle: http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2009/09/19/giftgas-granaten-anschlag/auf-berliner-polizei-1-mai-krawalle.html##

1.-Mai-Krawalle Giftgas-Anschlag auf Berliner Polizei

Chemiker haben jetzt ermittelt, durch welche Substanz am 1. Mai 47 Beamte verletzt wurden – ein Briten-Gas zum Anti-Terror-Kampf!

von Peter Rossberg

Es waren die schlimmsten Mai-Randalen seit Jahren. 479 Polizisten wurden verletzt, rund 350 Straftäter wurden vorübergehend festgenommen.

Doch die wahren Auswüchse der Gewalt und Ausschreitungen blieben bislang unbekannt. Denn: Wie BILD jetzt exklusiv erfuhr, wurden Berliner Polizisten sogar mit einer Granate attackiert, die das britische Militär im Anti-Terror-Kampf einsetzt. 47 Beamte wurden durch die giftigen Gase verletzt.

Die Horror-Szene ereignete sich abends in der Nähe des Kottbusser Tors. Der Gegenstand wurde aus einer Horde Chaoten vor die Füße von Polizisten geschleudert, explosionsartig zündete er.

Weißer geruchloser Rauch stieg auf. Erst hielten die Beamten es für eine harmlose Rauchbombe. Doch bereits nach wenigen Sekunden verloren 47 Beamte ihre Orientierung, sie konnten sich nur kriechend fortbewegen. Viele mussten sich sofort übergeben.

Jetzt liegt das Untersuchungsergebnis vor: Der Sprengsatz war eine britische Militär-Granate! Wegen der starken Wirkung wurde sie für das Militär zur Bekämpfung von Aufständen und sogar für Anti-Terror-Einsätze entwickelt.

Bei der Granate handelt es sich um einen ca. 20 Zentimeter hohen Gummikörper mit über 20 Aluminium-Kapseln. Bei der Zündung reißt der Gummikörper auf, die brennenden Kapseln fliegen heraus. Die in den Kapseln enthaltenen giftigen Gasen werden somit auf eine größtmögliche Fläche verteilt.

Opfern wird geraten, schnellstmöglich zu flüchten, Atemschutzmasken aufzuziehen und das Gebiet weitflächig räumen zu lassen.

Nach BILD-Informationen ist es bundesweit das erste Mal, dass eine Waffe mit derartiger Wirkung gegen Polizisten eingesetzt wurde. Eine neue Qualität linker Gewalt gegen Polizisten.

Der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Bodo Pfalzgraf (46), ist empört: „Wenn jetzt zum 1. Mai schon Militärgranaten auf Bürger und Polizisten geworfen werden, ist die Schwelle zum Terrorismus endgültig erreicht. Solche Typen haben ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit längst verwirkt. Die Politik muss erkennen, dass nichts mehr schönzureden ist.“

Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1173443/Gewerkschaft_Polizisten_mit_Gasgranate_attackiert.html

Vorwurf der Verschleierung

Gewerkschaft: Polizisten mit Gasgranate attackiert

von Peter Oldenburger

Dutzende Berliner Polizisten sind bei den schweren Krawallen am 1.Mai in Kreuzberg in der Nähe des Kottbusser Tors durch den Rauch einer Gasgranate verletzt worden. 47 Beamte waren, wie berichtet, schlagartig außer Gefecht gesetzt, nachdem sie den Rauch eingeatmet hatten.
Der Gewerkschafter kritisierte die Berliner Polizeiführung scharf, da sie weder die betroffenen Beamten, noch die Anwohner informiert hätten. „Solche Erkenntnisse darf man nicht unter der Decke halten. Der Polizeipräsident hat versäumt, in diesem Fall die notwendige Transparenz herzustellen“, sagte Pfalzgraf. Er sehe mit diesem Vorgang die Schwelle zum Terrorismus erreicht. „Kiezterroristen“ müssten mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden, er fordert in diesem Zusammenhang den „massiven Einsatz von verdeckten Ermittlern.“
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Polizeipräsident Dieter Glietsch wies die Darstellungen entschieden zurück. Die Vorwürfe der Polizeigewerkschaft, „die Mitarbeiter seien nicht informiert und der Vorgang nicht transparent dargestellt worden, entbehrten jeder Grundlage“. Untersuchungen der Kriminaltechnik hätten ergeben, dass der britische Nebelwurfkörper mit CS-Reizgas befüllt war. Dieses Gas finde in üblichen Selbstverteidigungssprays Verwendung und stelle „keine grundsätzliche Gesundheitsgefährdung“ dar. Die betroffenen Polizisten hätten lediglich „kurzfristig über Augen- und Atemwegsreizungen sowie Übelkeit“ geklagt.
Bodo Pfalzgraf hielt auf Nachfrage der Morgenpost seine Darstellung aufrecht. Von zahllosen befragten Beamten kenne er niemanden, auch nicht von Einsatzhundertschaften, die über das Untersuchungsergebnis informiert worden seien. Der geruchlose Rauch der Gasbombe hatte, wie berichtet, mindestens 47 Polizisten verletzt. Die Beamten kämpften mit Orientierungsverlust. Einige waren handlungsunfähig und konnten sich nur noch kriechend bewegen. Etliche Einsatzkräfte mussten sich übergeben.

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